Fr

17

Dez

2010

Wir sind fix und fertig!

Liebe Freunde,

 

es ist vollbracht! [360gradberlinzwanzigzehn] ist fertig. Aus 7 Stunden Material haben wir 14:59 Minuten gemacht - das uns das gelingt, hätten wir nie gedacht. Bald stellen wir das Hörspiel hier auf Facebook, dann habt ihr auch was davon.

 

In Love,

Mr. & Ms. Row

 

 

P.s.: Denkt an unser immer noch laufendes Gewinnspiel!

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Do

16

Dez

2010

Schritte ins Niemandsland

Zum Glück gibt es Recovery-Dateien! Heute war anders ...

 

... anders. Sprachaufnahme funktioniert nicht mehr, Produktionsdatei vergessen zwischen zu speichern (Apfel S!!!!) und  Lautstärken, die sich mal leiser, mal lauter angehört haben und weder Mr. noch Ms. Row wissen warum. Wurst. Der Festival-Sonntag ist fertig geworden - mit Abschlussresümee und Preisverleihung - und so langsam sind wir nach einem kurzen Ausflug nach "hysterisch" wieder bei "müde" angelangt. So eine Produktion ist eben doch kein Spaziergang. Heute war dann auch nicht mehr so viel Regieanweisung - Radio Row haben sich auf nonverbale Kommunikation, bzw. onomatopoetische Verständigung geeinigt.

 

Morgen also noch Lautstärke anpassen, Stereo und Hall - ein bisschen zumindest. Denn wir brauchen den Wahnsinn. Etwas früher als sonst geht es morgen weiter, denn es gibt noch viel zu tun.

 

Liebe Leute, unser Gewinnspiel läuft immer noch! Schickt uns eine treffliche Definition für "Nupsi" oder "Eumel", oder beides, und gewinnt unsere Audiomentary plus Zitat im nächsten Hörspiel. Damit alle was davon haben, postet es doch einfach als Comment zu unserer Note.

 

Nun denn, Daumen drücken für morgen - das wird der Endspurt unserer Produktion.

 

From Row with Love*

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Mi

15

Dez

2010

Ein großer Nupsi ist ein Eumel

Erlangen, 15.12.2010, -4 Grad in der Universitätsstadt. Tag drei im Studio für Radio Row. Der Rohschnitt der ersten beiden Festivaltage hat sich zu einer Komposition zusammengefügt und neu eingesprochene Teile haben sich zu ihr gesellt. Und: heute war endlich mal Musik, da wurde im Studio wieder Discofox getanzt. In petrolfarbenen Ganzkörperanzügen mit goldenen Gürteln. ABBA-Revival to go. Muss auch mal sein. Willkommen in Berlin, ihr Verrückten gehört dahin.

 

Rabiat wurde gekürzt, weggeschnitten, aussortiert und neu kombiniert. Heißgeliebte Audioschnipsel fielen unserer Kürzungswut zum Opfer. Unscheinbare Files wurden zur Hauptattraktion befördert. Es kommt eben immer anders ... Was geblieben ist, ist ein Konzentrat aus Festivalwahnsinn - müde, albern, hysterisch, mit viel Musik und Schwung. Im Zweifelsfall muss es eben nur gut aussehen, oder sich gut anhören oder irgendwas. Alle Gerüchte sind wahr!

 

Morgen wartet dann der letzte Festivaltag auf eine neue Form - wieder viele Performances, gutes Essen, Kampf gegen den Schüttelfrost vom kalten Berliner Wind und die große Preisverleihung. Wir sind gespannt, was wir uns wieder alles ausdenken werden.

 

>>>>>> !!!!!! Gewinne, Gewinne !!!!!! <<<<<<

Wer uns eine treffende Definition von wahlweise "Nupsi" oder "Eumel" zusendet, wird im nächsten Hörspiel namentlich zitiert und bekommt ein signiertes Exemplar unser Audiomentary [360gradberlinzwanzigzehn] geschenkt.

 

Ach ja: Ein Best of Studio Quotes findet ihr bei Twitter: twitter.com/LaRadioRow. Morgen gibt's dort dann ein Best of Regieanweisungen.

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Di

14

Dez

2010

Es wächst zusammen, was zusammen gehört

Die Dinge fügen sich zusammen. An unserem zweiten Produktionstag haben wir den Rohschnitt hinter uns gebracht und es sogar schon geschafft den ersten Festivaltag in eine erste Form zu bringen. Der Materialdschungel lichtet sich also. Wir scheuen nicht mehr davor zurück lieb gewonnene Aufnahmen rigoros zu löschen. Das ambitioniert gesetzte Ziel: Unter 20 Minuten bleiben! Wir bemühen uns weiter.

 

Eine wichtige Feststellung ist außerdem, das Musik so ein Hörspiel doch ungemein ziert. Da haben wir zum Glück auch schon was schönes gefunden. Und auch das Festival selbst hatte ja einige musikalische Perlen zu bieten, zum Beispiel bei der abschließenden Preisverleihung. Ihr dürft gespannt sein, aber soweit sind wir ja noch lange nicht.

 

Ansonsten war der Tag wirklich von Produktivität geprägt, vielleicht hatte das auch etwas mit dem heute ansprechenderen Mensaessen zu tun. Man freut sich ja schon über kleine Fortschritte. Große Fortschritte sind aber morgen zu erwarten, dann geht es ans Einsprechen für die noch zu produzierenden Parts. Für den heutigen Abend heißt das also Stimme schonen und Kräfte tanken.

 

In diesem Sinne. Auf ein Neues Morgen.

Die Festivaltage zwei und drei warten.

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Mo

13

Dez

2010

We're running out of Tracks!

Sieben Stunden Material vom 100° Festival sollen für unsere Audiomentary 360gradberlinzwanzigzehn in knapp 20 Minuten Hörspiel gepackt werden - das wird ein harter Kampf. Ein Kampf war es auch, anfänglich die Technik gefügig zu machen, der dezente Micky-Mouse-Klang unserer Stimmen hat uns dann schon ein wenig gestört, wenn wir ehrlich sind. Aber dies war nur ein kleines Hindernis, das bald überwunden war, als sich schon die nächste Hürde vor uns aufbaute: "Oh my god, we're running out of tracks!" Dass die Technik leider nur 20 Audiospuren zu verabeiten vermag, widerspricht unserer Produktionspraxis, alle Audiofiles auf gesonderte Spuren zu packen. Und so beenden wir den Tag mit 20 prall gefüllten Spuren, und haben noch nicht einmal den Festival-Samstag vollständig eingespielt. Die Diskussion über die effizientere Organisation der einzelnen Audiotracks dauert noch an, Ausgang ungewiss. Aber: Luxusprobleme.

 

Coincidential brilliance - dies könnte ein weiterer Stichpunkt für diesen Tag sein. Wie unverhofft sich doch manchmal recht philosophische, gar poetische Aussprüche in harmlosen Audiodateien auffinden lassen. Wir nannten das "Coincidential brilliance". Dies hat uns auch dazu veranlasst, ab sofort Produktionsgedichte zu verfassen. Nun, indirekt verfassen wäre eigentlich präziser. Denn unser Debüt-Gedicht ergibt sich aus den Titeln, die wir den einzelnen Audioschnipseln zugewiesen haben, um uns vor lauter Material überhaupt noch zurechtfinden zu können. Das Ergebnis: Interessante Klangerlebnisse von teils lautmalerischer Qualität. Kleiner Auszug gefällig? Strophe 1 - bitte sich selbst laut und mit Betonung (!) vorlesen: 

 

Einiges verpasst

Min Tweets

Produzieren wieder

U Bahn pur

Ooooooh

Werbeplätze

schwuchtel schritte

Bierflaschen hip

Ganz nett WAU

Dokumentieren noch mal anhören

Hallo

Gesendet

Hörst nie zu

Breites Lametta

Könnte auch Müll sein

Man hört Schläge

Tiermasken

Position Schreibmaschine

Huch

Wild um sich greifen

Privilegiert

Staubsauger

Rotlicht

Visualisierungen

Phatische Komm

Nicht aufgenommen

 

... a festival in a nutshell. Den vollständigen Zyklus unserer postmodernen Gedichte kann man dann ab Mitte Januar bei Amazon käuflich erwerben. Bedenkt man jedoch, dass sich Strophe 1 nur aus den Titeln von Spur 1 zusammensetzt, verfällt man leicht dem Gedanken, dass der Mickey-Mouse-Klang auf unseren Stimmen doch gar nicht so schlecht war, immerhin war er mit einer schnelleren Abspielgeschwindigkeit verbunden, was uns mehr Zeit für mehr Inhalte lassen würde. Wunschdenken. Diese wahnsinnige Herausforderung haben wir uns selber ausgesucht, 4,12 GB Material wollen in 20 Minuten verarbeitet sein. Der gesellig gehetzte Festivalbesucher steht uns Modell.

 

Oh, gerade sind wir bei einem meiner Lieblingsfiles angelangt: Der Party in den Sophiensälen am Festival-Samstag - einer Karaoke-/Tanzparty unter dem Motto "Perform for your Drink". Es ergeben sich spontan ungeahnte Möglichkeiten der Audioschnipselschichtung nach Schlagworten (wir sind da ja so eher der Multilayer-Ästhetik verbunden, das hat den Vorteil, dass man auch mehr Material unterbringen kann ...). Plötzlich sind wir wieder so beschwingt. Was auch an der tollen Hintergrundmusik liegen kann ("Ain't nobody ... does me better ..."). Oh, und die tollen Ganzkörperbodys, die die Bediensteten der Sophiensäle mit ganz viel Stolz getragen haben. Wolfgang wagt sich sogar zu prophezeien: "Morgen tragen wir das alle!" ... Nun denn ...

 

Abschließende Luxuswünsche für diesen Tag? Wolfgang möchte gern liegend produzieren, das wäre entspannter, meint er. Vielleicht kann ich ihm diesen Wunsch morgen erfüllen, wir werden sehen.

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